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Dass wir nicht davon abhängig sind, dass Texte nur noch durch künstliche Intelligenzen verfasst werden, sondern auch unsere menschliche Intelligenz argumentative Beiträge zu grundlegenden Fragen formulieren kann, haben Violetta Globetanz und Marek Heggemann aus der Einführungsphase sowie Lana-Lea Fabianski (Q1) bewiesen. Sie haben erfolgreich am Landes- und Bundeswettbewerb philosophischer Essay teilgenommen und am 05.02.2026 aus der Hand des Schulleiters Siegfried Rojahn Urkunde erhalten. Damit hebt die Jury des Wettbewerbs die Exzellenz ihrer Essays hervor.

Die drei Philosophiennen und Philosophen haben zu diesen Themen Stellung genommen:

  • Hat jeder Mensch ein Anrecht auf die Wahrheit?
  • Der fundamentale Akt der Freiheit ist der des Verzichtes auf Unterjochung eines Unterjochbaren…
    (Robert Spaemann, zitiert nach: Handbuch philosophischer Grundbegriffe; Hg. von Hermann Krings, Hans Baumgartner und Christoph Wild; München: Kösel, 1973, S. 968.
  • Thema 3: Nicht die Tatsachen selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen darüber.
    Epiktet, Handbüchlein der Ethik, Kap. 5
  • Thema 4: „In Wirklichkeit ist jeder Leser… der Leser seiner selbst.
    Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (À la recherche du temps perdu). Band 3: Die wiedergefundene Zeit, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2000.

Leider haben sich die drei Schülerinnen und Schüler mit ihren Beiträgen nicht für den Bundeswettbewerb und die damit verbundene Teilnahme an der Winterakademie in Münster qualifiziert.

Mit den drei Schülerinnen und Schülern freut sich ihr Philosophielehrer Martin Freudenreich, der den Wettbewerb im Unterricht vorgestellt hatte und mit großem Interesse die ersten Schreiberfahrungen der Schülerinnen und Schüler begleitet hat. Spannend ist nämlich bei philosophischen Essays, dass deren Originalität  – und damit ihr Unterhaltungswert  – ein wichtiges Kriterium der Bewertung darstellt.