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Angebote und Aktivitäten

Außerunter-
richtliches

Über den reinen Unterricht hinaus finden am Reismann-Gymnasium vielfältige Aktivitäten statt, über die Sie sich hier informieren können.

Arbeitsgemeinschaften (altes Schuljahr!)

Zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Arbeitsgemeinschaften zu wählen. Diese finden jeweils an unseren „kurzen Tagen“ (Dienstag und Freitag) nach einer einstündigen Mittagspause, in der die Kinder, wie an den anderen Tagen auch, in der Mensa essen und daraufhin in unseren Ganztagsräumlichkeiten spielen dürfen, statt. Die AGs werden vom Caritas – Team, Ehrenamtlichen, engagierten Oberstufenschülerinnen und -schülern, aber auch von Lehr –oder externen Fachkräften angeleitet. Wir kooperieren mit den unterschiedlichsten Institutionen und Vereinen und können aufgrund dessen ein breites Spektrum an sportlichen, aber auch nichtsportlichen Möglichkeiten anbieten. Auf dem Aushang finden Sie die aktuellen AG Angebote unserer Schule.

Wir versuchen möglichst viele Interessensbereiche der Kinder abzudecken, nehmen AG-Wünsche der Schülerinnen und Schüler gerne auf und versuchen diese umzusetzen. Hierfür dürfen Sie sich jederzeit vertrauensvoll an unseren Sportkoordinator Martin Krüger, die Ganztagskoordinatorin Stephanie Lüke oder die Kolleginnen und Kollegen des Caritasverbandes wenden.

Die Tanz-AG unter der Leitung von Sophia Kibardin stellt sich vor:

Eine Vorstellung weiterer AGs sehen Sie in diesem Video:

Skipraktische Ausbildung

Seit 1980 findet alljährlich die Skifahrt der 7. Klassen statt, zunächst in Tieflehn/Pitztal, seit bald 19 Jahren in Kaltenbach/Hochzillertal und seit 2009 auch in Kössen.

Auch in diesem Jahr rollen unsere Busse mit Schülern und Schülerinnen der Jahrgangstufe 7 wieder Richtung Kaltenbach im Hochzillertal und Kössen im Kaiserwinkel. Das Zillertal-Team ließ das den Lehrerkräften und älteren Schülerinnen und Schülern viele Jahre bekannte und oftmals genutzte Jugendheim in der Bergstation rechts liegen und wanderte zur 800 m weiter liegenden Marendalm, die für eine Woche das neue Quartier sein sollte. Dort wurden sie täglich mit einem tollem Frühstück versorgt. Mittagessen und Abendessen wurden im altbekannten Jugendheim gereicht. Nach dem alltäglichen Abendspaziergang zum Abendessen im Jugendheim war genug Zeit, um miteinander Musik zu hören, zu spielen oder kleine Tischtennisturniere auszutragen.

Bei dem vor 10 Jahren eingeführten „Zimmerinstandhaltungsprogramm“ – auch als Stubenpokal bekannt – handelt es sich um einen wettkampfmäßigen Zimmervergleich, bei dem täglich Ordnung und Sauberkeit in den „Stuben“ bewertet wird. In diesem Jahr hatte sich ein Jungenzimmer(!) bereits am 2. Tag als absoluter Favorit bewährt. Durch Arbeitsteilung – organisiert durch den Chefkoordinator Anton – wurde jeden Tag ein Zimmer präsentiert, bei dem wir täglich überlegen mussten, ob dort überhaupt jemand wohne.

Bis zum Jahr 2007 haben wir regelmäßig unsere schuleigenen Skiausrüstungen (Ski, Schuhe, Stöcke) mit der Gondel in unser Skigebiet transportiert. Ab diesem Jahr haben wir es nun etwas einfacher, da wir durch das Skidepot in der Bergstation mit modernen Carvingski, Stöcken, Schuhen und erstmalig komplett mit Skihelmen ausgestattet werden. In Kössen und auf der Marendalm konnten wir zudem immer wieder die Vorteile des Quartiers im Skigebiet feststellen, da die Ski- und Übungslifte direkt vor unserer „Haustür“ installiert sind.

Bis zum letzten Tag wurden nach und nach alle Schülerinnen und Schüler  zu fortgeschrittenen Skifahrerinnen und Skifahrern bzw. zu Skihilfslehrkräften ausgebildet.

Ein zusätzliches Highlight war und ist immer wieder der atemberaubende Ausblick über die Alpen. So wurde auch dieses Jahr die „Skifreizeit“ in Kaltenbach/Hochzillertal und in Kössen für viele Schülerinnen und Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis, an das sich einige bestimmt auch noch in 10, 20 und mehr Jahren gerne erinnern werden.

Sporthelferausbildung

Die Ausbildung zum Sporthelfer richtet sich an Jugendliche vor allem der Jahrgangsstufe 9, die bei der Gestaltung des Sportangebots am Reismann-Gymnasium aktiv mitwirken wollen.

Diese Ausbildung wird als erster Teil in der Übungsleiterausbildung des LSB NRW anerkannt.

Über Termine und Einzelheiten der Sporthelferausbildung am Reismann informieren gerne Herr Dr. Biermann und Frau Müller.

Grundidee

Die Sporthelferausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler vor allem der Klasse 9, die Sport- und Bewegungsangebote in der Schule und/oder im Sportverein organisieren, betreuen und durchführen wollen.

Die Sporthelferausbildung ist mit der Gruppenhelfer-I-Ausbildung gleichgesetzt, die für Sportvereinsmitglieder vom Landessportbund NRW angeboten wird, und ist somit die erste Qualifikation auf dem Weg der Übungsleiter- bzw. Trainerausbildung.

Die Konzeption für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Sporthelferinnen und Sporthelfern des Landessportbundes NRW liefert den strukturellen Rahmen für die Sporthelferausbildung am Reismann-Gymnasium, die das spezifische Schulprogramm einer Sportschule nicht nur ergänzt, sondern vielmehr profilschärfend weiterentwickelt.

In der ca. 35 Std. umfassenden Ausbildung können die Schülerinnen und Schüler die Befähigung erlangen, selbstständig eine AG zu leiten, sportliche Angebote in den Pausen bzw. über Mittag zu betreuen, Lehrer bei sportorientierten Projekten, Wandertagen oder Schulfahrten zu unterstützen und bei der Organisation und Durchführung von Schulsportfesten und -wettkämpfen zu helfen sowie ggf. auch im heimischen Sportverein Gruppen zu leiten, aber nicht zuletzt das Schulleben an „ihrem“ Reismann-Gymnasium aktiv mitzugestalten.

Im Anschluss an die Ausbildung erhält jeder Absolvent eine offizielle Bescheinigung vom LSB NRW.

Das Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und -helfer wird ferner auf dem Schulzeugnis dokumentiert und kann so auch auf beruflicher Ebene die Entwicklung des Schülers positiv beeinflussen.“

Schulinterner Ansatz

Als Sportschule sind dem Reismann-Gymnasium die Chancen einer positiven Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender durch Sport ein besonderes Anliegen. Die Tätigkeiten als Sporthelfer fördern einen sozial verantwortungsbewussten Umgang mit anderen und tragen auch zur Entwicklung der eigenen Identität in besonderer Weise bei.

Ebenfalls Kernpunkt einer Sportschule wie dem Reismann ist die förderliche Zusammenarbeit von Schule und Leistungssport. Trainer der kooperierenden Sportvereine leiten Arbeitssportgemeinschaften, in denen die ausgebildeten Sporthelfer mitarbeiten und bereits eigenständig Kleingruppen betreuen können.

Im Rahmen des Gebundenen Ganztags seit dem Schuljahr 2010/2011 bieten sich zudem zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz von Sporthelfern. Vor allem in der Übermittagsbetreuung bringen sich die Sporthelfer mit ihren Angeboten förderlich ins Schulleben ein.

Eckpfeiler des Ausbildungskonzeptes

Einsatzmöglichkeiten

  • Betreuung von Pausensportangeboten
  • Betreuung von Sport-AGs
  • Mithilfe bei Leistungssport-Ags
  • Mithilfe bei Sportfesten und Turnieren
  • Begleitung bei Sportorientierten Projekten, Wandertagen und Schulfahrten
  • Mitarbeit bei Betreuung von Schulmannschften
  • Mitwirkung in den Mitbestimmungsgremien der Schule, insbesondere der Fachkonferenz Sport
  • Einsatz im Sportverein

Rahmenbedingungen

  • 1 Doppelstunde pro Woche für ein Halbjahr
  • 1-2 Kompaktveranstaltungen an einem Wochenendtag
  • Ausbildungsorte: Schule (Klassenräume, Sporthallen, Sportplatz)
  • Leitung: Frau Müller, Herr Biermann

 Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss

  • regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit
  • Führen eines Lehrgangstagebuches/ einer Lehrgangsmappe
  • Planung, Durchführung und Reflexion einer Sporteinheit mit der Ausbildungsgruppe
  • Minipraktika bei Kooperationsvereinen oder Stammverein
  • ggf. Mitarbeit bei der Planung und Durchführung eines Turniers (z.B. Völkerballturnier der Klassen 5 und 6)
Themen und Inhalte der Sporthelferausbildung

Grundlegende Inhalte der Ausbildung

(Praxis und Theorie werden eng verzahnt)

  • Schaffung von Grundlagen für eine kompetente und sichere Durchführung von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten (u.a. Selbstverständnis und -reflexion, Organisation, Betreuung, Sicherheit)
  • Vermittlung von Inhalten für abwechslungsreiche Bewegungs-, Spiel-,  und Sportangebote speziell mit Kindern und Jugendlichen
  • Einführung in die Aufgaben und Strukturen des Vereinssports
  • Möglichkeiten der Kooperation von Schule und Sportverein

Themen der Ausbildungsstunden

  • Aufgaben als Sporthelfer (Erwartungen, Anforderungen, Visionen, Möglichkeiten)
  • Kennenlernspiele
  • Kleine Spiele in Theorie und Praxis
  • Prinzipien, Methodik und Organisation von Bewegung, Spiel und Sport
  • Planung, Durchführung und Auswertung einer Sporteinheit (mehrere Einheiten)
  • Planung und Durchführung kleiner Turniere
  • Sicheres Auftreten vor der Gruppe
  • Umgang mit Störungen und Konflikten (Streitschlichtung)
  • Sicheres Sporttreiben in der Sporthalle
  • Gesundes Sporttreiben
  • Wie hilft man im Notfalll? – Erste-Hilfe-ABC
  • Rechtsgrundlagen der Sporthelferausbildung

Wir informieren Sie gerne persönlich. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne auch unserem Flyer.