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Was ich schon immer wissen wollte!

Digitalisierung: FAQ!

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Tableteinführung und zum Tableteinsatz am RGP.

Auswahl an Fragen und Antworten zu den Themen

(bitte den entsprechenden Button anklicken)

Hier finden Sie die Folien, die Frau Berg am Informationsabend „Einsatz der Tablets in der JgSt. 7“ vorgestellt hat:

Pädagogisches Konzept

Warum wird das Tablet erst ab Klasse 7 angeschafft?
Antwort

In der Erprobungsstufe möchten wir den Schülerinnen und Schülern einen sanften Übergang von der Grundschule zum Gymnasium gewähren. Zunächst werden schuleigene Tablets nur phasenweise genutzt, um Raum für das gegenseitige Kennenlernen im neuen Klassenverbund, für den Ausbau bereits erworbener Kenntnisse und Fertigkeiten und den altersgemäßen Aufbau medienpädagogischer Kompetenzen zu geben.
Ab der Mittelstufe erweitern wir den pädagogisch-didaktischen Werkzeugkasten und ergänzen den traditionellen Unterricht durch digitale Möglichkeiten und Methoden. Die Einführung der Tablets wird bis zu den Herbstferien gründlich — durch Methodentage, das Erarbeiten von Verhaltensregeln usw. — vorbereitet.

Wie werden die Tablets eingesetzt?
Antwort

Der Einsatz der Tablets im Unterricht liegt im Ermessen der Lehrkraft und erfolgt da, wo es zu einer überzeugenden und nachhaltigen Unterrichtsentwicklung beiträgt. Die Möglichkeiten des Einsatzes müssen immer wieder aufs Neue erprobt werden, um die Chancen und Grenzen der Tabletnutzung erkennen zu können.
Daraus resultiert z.B., dass Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern noch ihre Mappen benutzen, dies ist sogar sinnvoll, um die Unterschiede und Vor- bzw. Nachteile identifizieren zu können.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

  • Nutzung von Standardfunktionen, wie Internetbrowser, Fotokamera (z.B. QR-Codes), Videokamera (z.B. Erklärvideos), Abspielfunktion für Audiodateien (z.B. für Diktate)
  • Nutzung fachbezogener Apps (z.B. Mathematik: Geogebra, TI-Nspire; Musik: GarageBand, Erdkunde: Diercke Atlas uvm.)
  • Zusammenarbeit an kollaborativen Produkten
  • Mappenführung mit OneNote
  • Bearbeitung von digitalen Arbeitsblättern
  • digitale Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • direkte Differenzierungsmöglichkeiten über Lernplattformen, wie z.B. learningsapps.org
  • Erstellen von Audiodateien im Fremdsprachenunterricht zur Festigung der Aussprache
  • Möglichkeit zur Echtzeitbewertung über das Klassennotizbuch
  • Weitere Einsatzmöglichkeiten – wie z.B. die Nutzung von eBooks, neue Formen der Leistungsbewertung (z.B. kahoot statt Vokabeltest), neue Arten von Schülerinnen- und Schülerprodukten (z.B. Sprachmemos, Blogs, Videos) – werden gerade erprobt und geprüft.
Gibt es ein Konzept zur Einführung der Tablets?
Antwort

Ja, es gibt ein Konzept zur Einführung der Tablets, welches im Zuge der Einführung der Tablets in der Pilotklasse im Schuljahr 2021/2022 erstellt und fortlaufend überarbeitet wird. An dieser Stelle seien nur einige Aspekte davon genannt:

Auf der Schülerinnen- und Schülerseite:

  • Legung von Grundlagen in der Erprobungsstufe durch den Einsatz schulinterner Tabletkoffer im Unterricht
  • Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren des Internets durch Projekte zum Thema „Cybermobbing“
  • Austausch mit Schülerinnen und Schülern des vorherigen Jahrgangs zum Umgang mit dem Tablet im Unterricht
  • Film der Pilotklasse „Mein Tag mit dem Schultablet“ als Informationsgrundlage
  • Methodentage zur Einführung der Tablets in der Jgst. 7:
    1. Methodentag (ca. 4 Stunden): erste Konfigurationen; Konzentration auf die grundlegenden Funktionen der iPads (Einstellung des WLans und der Mailfunktion, Anmeldung bei Teams und bei der Lernstattcloud etc.).
    2. Methodentag: OneNote (Notizenapp); Erstellung konkreter Verhaltensregeln für die Klasse als Ergänzung des 1×1 der Tabletnutzung am RGP
  • Evaluation der Unterrichtsentwicklung anhand einer Umfrage zur Optimierung der Arbeit mit Tablets im Unterricht
  • Möglichkeit zur Nutzung der Hilfsangebote unserer Medienscouts/ bzw. der Technikscouts in der offenen Sprechstunde

Auf der Elternseite:

  • Homepage als Informationsgrundlage
  • Durchführung eines digitalen Elternabends in der Jahrgangsstufe 5/6 zum Thema „Medien altersgerecht entdecken: Smartphone, Apps, Soziale Netzwerke“ als Vorbereitung auf die Anschaffung digitaler Endgeräte
  • Durchführung eines Elternabends in der Jahrgangsstufe 6 um Themen, wie das pädagogische Konzept, die Finanzierungsmöglichkeiten sowie den Bestellvorgang zu erläutern
  • Informationsmaterial von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BzgA sowie von https://www.klicksafe.de/eltern  zum Thema „Kinder und Neue Medien“
  • Personalisierter Online-Shop zum Erwerb der Tablets
Werden die Lehrkräfte in der Nutzung der Tablets geschult?
Antwort

Um die Lehrkräfte des Reismann-Gymnasiums begleitend zu ihrer alltäglichen Arbeit bestmöglich auf die Anforderungen eines digital gestützten Unterrichts vorzubereiten, wurde ein schulinternes Fortbildungskonzept etabliert, welches kontinuierlich den Bedürfnissen des Kollegiums angepasst und evaluiert wird.
Im Mittelpunkt des Fortbildungskonzepts steht die Expertise verschiedener Lehrkräfte, die bereits umfängliche oder auch spezielle tiefergehende Kenntnisse in der Gestaltung von digitalen Lehr- und Lernszenarien haben. Zur Qualifizierung des Kollegiums werden wöchentlich zum einen schulinterne Mikrofortbildungen angeboten, die sich kreativen Ideen der digitalen Unterrichtsgestaltung widmen. Zum anderen findet jede Woche eine offene Sprechstunde statt, die den Ansatz einer peer-to-peer Beratung verfolgt. Lehrkräfte unterstützen sich hier gegenseitig, um Herausforderungen im Digitalisierungsprozess gemeinsam zu bewältigen.
Als weitere Fortbildungsmöglichkeit werden pädagogische Tage genutzt, die sich ebenfalls unter anderem dem Bereich der Digitalisierung widmen. Dafür werden zusätzlich externe Unterstützungsangebote (z.B. Kompetenzteams) in Anspruch genommen.
Darüber hinaus besuchen einzelne Lehrkräfte zahlreiche Fortbildungen, die sowohl in Präsenz als auch online stattfinden und tragen die Erkenntnisse ins Kollegium, z.B. in die Fachschaften.

Welche Kontrollmöglichkeiten für die iPads der Schülerinnen und Schüler gibt es auf Seiten der Lehrkräfte?
Antwort

Im schulischen Unterricht sind die Geräte in einem ausreichenden Umfang durch die Classroom-App „steuerbar“. Diese Steuerung der Geräte, die auf Bluetooth-Basis funktioniert, ist ausschließlich auf eine bestimmte Distanz in der Schule möglich. Bei der Classroom-App melden sich Schülerinnen und Schüler in einem virtuellen Unterrichtsraum an. Darüber sind für die Lehrkräfte diverse pädagogische Funktionen verfügbar. Man kann den Schülerinnen und Schülern z.B. im Unterricht eine bestimmte App zuweisen, an denen sie arbeiten sollen, ihre Bildschirme sperren oder einsehen, wenn die ganze Aufmerksamkeit nach vorn gerichtet sein soll und im Verlauf der Stunde sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler tatsächlich auch nur schulische Recherchen/Arbeiten durchführen und sich nicht mit anderen Dingen im Internet oder in sozialen Medien beschäftigen. Am Ende des Unterrichts erhält die Lehrkraft eine Zusammenfassung der Nutzung: Welche Apps wurden verwendet? Welche Dateien wurden verschickt? Wie lange wurden welche Apps individuell genutzt?

Verlernen die Kinder nicht die Handschrift?
Antwort

Nein, die Kinder schreiben weiterhin mit der Hand. Wir haben uns bewusst bei der Anschaffung der Tablets samt Hülle in der Jgst. 7 noch gegen eine Tastatur entschieden. Das handschriftliche Schreiben wird – soweit absehbar – sicher die vorherrschende Schreibform bleiben. Wie im „wirklichen Leben“ werden sich das maschinen- und das handschriftliche Schreiben ergänzen – übrigens auch nach individuellen Präferenzen.
Sicherlich muss individuell geschaut werden, inwieweit sich das Schreiben mit einem Pencil auf die Ordentlichkeit und die feinmotorischen Fähigkeiten auswirkt.

Werden alle Hefte und Mappen durch digitale Mitschriften ersetzt?
Antwort

Der Einsatz der Tablets im Unterricht liegt im Ermessen der Lehrkraft und erfolgt da, wo es zu einer überzeugenden und nachhaltigen Unterrichtsentwicklung beiträgt. Die Möglichkeiten des Einsatzes müssen immer wieder aufs Neue erprobt werden, um die Chancen und Grenzen der Tabletnutzung erkennen zu können.
Daraus resultiert z.B., dass Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern noch ihre Mappen benutzen, dies ist sogar sinnvoll, um die Unterschiede und Vor- bzw. Nachteile identifizieren zu können.
So ist es z.B. im Mathematikunterricht sinnvoll, die Reihen zu Geometrie nicht nur digital durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler müssen lernen, das Geodreieck und den Zirkel richtig zu führen und diese Aktionen händisch durchzuführen.

Was ändert sich in Bezug auf die Klassenarbeiten und Klausuren?
Antwort

Im Augenblick ändert sich noch nichts. Alternative Prüfungsformate stehen bei unseren pädagogischen Überlegungen noch nicht im Vordergrund. Das Tablet kommt demnächst in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Erdkunde als Ersatz für den grafikfähigen Taschenrechner zum Einsatz, wobei die Geogebra-App verwendet wird.

Welche Vorteile sehen wir in der Nutzung der Tablets im Unterricht?
Antwort

Der geübte und sichere Umgang mit Medien bildet die Grundlage für kompetentes Handeln in einer fortschreitend digitalisierten Lebens – und Arbeitswelt und muss dementsprechend im Unterricht sowohl thematisiert als auch verinnerlicht werden.
Darüber hinaus können durch einen adäquaten Einsatz von Tablets Unterrichtsprozesse unterstützt und gelegentlich sogar optimiert werden. Die Unterrichtsszenarien werden durch die Interaktivität und die multimedialen Funktionen der Tablets vielfältiger.

Unsere Ziele eines digitalisierten Unterrichts im Konkreten:

  • Förderung des individualisierten, selbstgesteuerten, kooperativen Lernens
  • Förderung einer kritischen Medienkompetenz
  • Ausbau der Methodenvielfalt
  • Steigerung der Motivation
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Chancengleichheit
Welche Apps werden regelmäßig genutzt?
Antwort

Über die Nutzung der Apps entscheidet die jeweilige Lehrkraft. Das kann von Stufe zu Stufe, von Fach zu Fach und von Fachlehrerin zu Fachlehrer unterschiedlich sein.
Grundsätzliche Festlegungen gibt es lediglich bei der Notizen-App. Das Kollegium des Reismann-Gymnasiums hat sich nach einer Erprobungsphase auf die App OneNote verständigt. Über die Lernstatt PB werden die Tablets darüber hinaus mit relevanten Apps versorgt.

Regelmäßige Nutzung erfolgt mit:
OneNote, Teams, Word, Excel, YouTube, Geogebra, ANTON, Classroom, Explain Everything, iMovie, Kahoot, Kamera, LEO Wörterbuch

Wie werden die Mitschriften des Unterrichts gesichert und systematisiert?
Antwort

Die Sicherung der Mitschriften erfolgt automatisch über die App OneNote. Die Lehrkräfte legen für ihren Unterricht das Klassennotizbuch mit entsprechenden Abschnitten fest. Dort werden die Tafelbilder notiert, die Wochenpläne bearbeitet sowie Unterlagen hinterlegt. Die Systematisierung ist in allen Fächern ähnlich und wird am Anfang des Schuljahres mit den Schülerinnen und Schülern durchgesprochen.

Wie sieht die zukünftige Verwendung von Büchern aus?
Antwort

Nicht in allen Fächern ist der Einsatz eines digitalen Schulbuches sinnvoll. In den Fällen, in denen es uns sinnvoll erscheint und die Kosten in einem verträglichen Rahmen bleiben, werden wir versuchen, Hybridoptionen zu ermöglichen, d.h. wir verzichten nicht auf das Schulbuch in Printform, ergänzen es jedoch durch ein ebook. Nach aktuellem Stand werden folgende Bücher in digitaler Form auf Schülerinnen- und Schülerseite im zukünftigen Jahrgang 7 zur Verfügung stehen:
Englisch, Französisch, Mathe, Deutsch.
Ebooks umfassen je nach Fachbereich zahlreiche multimediale Anreicherungen, die über das reine digitale Schulbuch hinausgehen.

Welche Verhaltensregeln gelten für die Nutzung der Tablets in der Schule?
Antwort

Damit eine Nutzung von Tablets im schulischen Alltag bei uns am Reismann-Gymnasium auf geordnetem Wege geschehen kann, der sowohl die Seite der Lernenden als auch die der Lehrenden einbezieht, haben wir einen Verhaltenskodex entwickelt, das „1×1 der Tablet-Nutzung am RGP“ (für größere Anzeige bitte anklicken).

Am zweiten Methodentag nach der Einführung der Tablets in der Jgst. 7 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Klassen ihre konkreten Verhaltensregeln im Umgang mit den Tablets, die das 1×1 der Tabletnutzung am RGP ergänzen und konkretisieren sollen.

In der Pilotklasse ist folgendes Schaubild dabei entstanden (für größere Anzeige bitte anklicken):

Gehen wir auch medienkritisch mit den Tablets um?
Antwort

Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum wegzudenken. Sie gehören wie analoge Medien dazu – und sollen im Schulalltag das Bewährte unterstützen und ergänzen. Die Schule bietet neben dem Elternhaus ideale Rahmenbedingungen, um einen kritischen und kompetenten Umgang mit neuen Medien zu erlernen. Für das Gelingen einer solch umfassenden Medienerziehung ist jedoch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ein wichtiger Baustein.
In der Schule bieten wir in Kooperation mit verschiedenen Anbietern von der Erprobungsstufe bis zur Mittelstufe verschiedene Projekte zur Internetsicherheit an. Die Projekte bauen sowohl in der Thematik als auch in der Komplexität aufeinander auf und sprechen jeweils die passenden Altersgruppen an.
Zur Unterstützung der Medienerziehung im Elternhaus veranstalten wir in Kooperation mit „Eltern und Medien“, einem Angebot der Landesanstalt für Medien NRW, im Laufe des Schuljahres Informationsabende zum Thema Medien an. Darüber hinaus bieten wir Informationsmaterial an, welches Sie an das Thema „Kinder und Neue Medien“ näher heranführt. Das Material beziehen wir unter anderem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BzgA sowie von https://www.klicksafe.de/eltern . Dabei handelt es sich um eine Kampagne der EU, die gebildet wurde, um Medienkompetenz zu fördern und für die Gefahren im Internet zu sensibilisieren.

Wie erfolgt die Umsetzung in gemischten Klassen der Mittelstufe, wo noch keine Tablets eingeführt wurden?
Antwort

Mit dem 1×1 der Tabletnutzung haben wir eine Möglichkeit geschaffen, den Wünschen nach einem digital gestützten Unterricht einiger Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe und der Oberstufe entgegenzukommen. Die Nutzung der Tablets nach dem Prinzip BYOD (Bring your own device) ist erlaubt, wird jedoch nicht gefordert.
Schülerinnen und Schüler ohne Tablet erfahren keinerlei Benachteiligung, da der Unterricht in diesen Klassen sowohl analog als auch digital aufbereitet wird. Ggf. kann für einzelne Unterrichtseinheiten auf ein Pool-Gerät der Schule zurückgegriffen werden.

Technische Aspekte

Warum wurden iPads ausgewählt und keine Tablets anderer Anbieter?
Antwort

Die Entscheidung des Reismann-Gymnasiums für ein iPad beruht auf vielen Kriterien, die im Folgenden aufgeführt werden. Die weit vorangeschrittene Entwicklung der Apple-Geräte im Bildungsbereich sowie die Ausstattung der Lehrkräfte durch den Schulträger mit eben diesen sind wichtige und nachvollziehbare Gründe. Aber es gibt noch mehr:

  • gleiche Bedienung wie bei den Lehrkräften gleiche Bedienung aller Schülerinnen und Schüler-Geräte erleichtert „technische Hilfe” durch Lehrkräfte (insg. gute Bedienbarkeit)
  • gleiches Gerät wie bei den Lehrkräften problemloses Bereitstellen, Tauschen, Verschicken von Arbeitsblättern und weiteren Materialien per AirDrop
  • Schülerinnen und Schüler können sich problemlos mit dem Apple-TV verbinden und ihre Ergebnisse vorstellen
  • hoher Werterhalt
  • kaum Systemabstürze – das verhindert Frust auf allen Seiten und sorgt für ein nahtloses Arbeiten im Unterricht – gefördert auch durch den extrem schnellen und akkuschonenden Standby-Modus der iPads.
  • geringe Ladezeit
  • Vielzahl an Apps, die über das Betriebssystem iOS laufen, für viele unterschiedliche Unterrichtsfächer
  • Erfahrungen der Lernstatt mit der Administrierung von iPads
  • weitreichende, positive Erfahrungen anderer Schulen im Umkreis
Wie erfolgt die Administration der Geräte?
Antwort

Die iPads werden über das MDM (Mobile Device Management) der Lernstatt PB administriert. Damit geht z.B. einher, dass sie über die Lernstatt PB mit relevanten Apps versorgt werden können und auf Grund der Einheitlichkeit die Handhabung in den Unterricht sinnvoll eingebunden werden kann.
Durch die Einbindung der Geräte ist es möglich, entsprechende Apps zentral und damit ohne größeren Verwaltungsaufwand zuzuweisen. Auch können neue Apps nachträglich auf den Geräten installiert werden. Falls kostenpflichtige Apps angeschafft werden sollen, kann die Schule die entsprechenden Volumenlizenzen erwerben und der Schülerschaft dann kostenfrei zur Verfügung stellen.
Auf der anderen Seite kann die Lernstatt bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Verhaltensregeln im Umgang mit Tablets die Geräte innerhalb des schulischen WLANs auch sperren.

Welcher Schutz der Geräte ist vorgesehen?
Antwort

Die Geräte müssen für den Schulalltag mit einer Hülle ausgestattet sein. Dabei sind Hüllen OHNE Tastatur vorgesehen, da es für uns wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler noch vordergründig das handschriftliche Schreiben praktizieren. Im personalisierten Shop unseres Anbieters kann zwischen 2 Modellen in unterschiedlichen Farben gewählt werden: Tucano Educo und Tucano Alunno. Diese Hüllen erfüllen alle notwendigen Sicherheitsstandards, sind stoß- und fallgeprüft.

Was passiert bei defekten Tablets?
Antwort

Defekte Tablets können beim Anbieter eingeschickt werden. Die hauseigenen Techniker der ACS-Group werden sich um das Problem kümmern und versuchen, dieses schnellstmöglich zu beheben. Wenden Sie sich dazu einfach formlos mit Name und Schulname an support@acsgroup.de.
Falls Sie Ihr defektes iPad einschicken müssen, stellt das Reismann-Gymnasium für einen begrenzten Zeitraum Leihgeräte zur Verfügung.

Welche Sicherheitsvorkehrungen gibt es für die Tablets?
Antwort

Die Schule verfügt über viele Schließfächer, die gemietet werden können. Dies ist jedoch keine Verpflichtung.
Auch ohne ein Schließfach wird auf den Schutz der Gerät geachtet. Die iPads des Schülerinnen und Schüler werden in den großen Pausen sowie in der Mittagspause im Klassenschrank verschlossen. Der passende Schlüssel wird von der Lehrkraft, die den Raum verlässt, ebenfalls weggeschlossen. Somit hat lediglich eine Lehrkraft den Zugang zum Schlüssel und damit zu den Geräten der Schülerinnen und Schüler.

Sollte es dennoch zu einem Diebstahl kommen, greift die Versicherung für die Geräte (sofern eine über die Eltern abgeschlossen wurde). 

Welchen Mehrwert hat eine einheitliche Ausstattung mit elternfinanzierten Geräten?
Antwort

Im Schuljahr S 22 hat das Reismann-Gymnasium mit der Ausstattung der Pilotklasse mit Tablets einen wichtigen Beitrag zur digitalen Unterrichtsentwicklung geleistet. Diesen Weg werden wir weiter beschreiten und im nächsten Schuljahr S 23 die komplette Jahrgangsstufe 7 mit elternfinanzierten Tablets versorgen. Dies ist sinnvoll und notwendig, um einheitliche Standards zu setzen, die auf beiden Seiten (Lehrerschaft und Schülerschaft) für mehr Verlässlichkeit und Kompatibilität sorgen.

In den sonstigen Klassen der Mittelstufe gilt das BYOD-Modell (Bring Your Own Device), bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre privaten Geräte im Unterricht nutzen dürfen. Dieser Ansatz stößt des Öfteren an technische, rechtliche und pädagogische Grenzen.
Dieser Heterogenität kann durch eine einheitliche Ausstattung abgeholfen werden. Die Geräte werden durch die Lernstatt Paderborn administriert, wichtige Apps werden bereit gestellt und konfiguriert. Dies schafft eine wesentlich größere Planungssicherheit. Die Lehrkräfte kennen sich mit den Geräten der Schülerschaft aus, wissen, welche Apps verfügbar sind und können gegebenenfalls bei Problemen gezielt Hilfestellung leisten.

Kann man ein bereits vorhandenes Tablet für den Unterricht nutzen?
Antwort

Ja, dies ist seit Neuestem möglich!
Private iPads, die nicht älter sind als 2 Jahre, können bei unserem Anbieter eingeschickt werden. Die Geräte müssen für eine Verwaltung im Schulbereich einzeln durch einen autorisierten Apple-Händler auf eine zugewiesene DEP Nummer registriert werden. Diese Nachregistrierung kostet einmalig 25€.

Erwerb und Finanzierung

Über welchen Anbieter werden für das Schuljahr S23 die Schülerinnen und Schüler mit Tablets versorgt?
Antwort

In den letzten Monaten haben wir zahlreiche Angebote verschiedener APPLE-autorisierter Händler eingeholt und uns nach eingehender Beratung mit der Projektgruppe Digitalisierung und der Schulleitung für das Angebot der ACS-Group entschieden. Dieser Anbieter lieferte für uns die besten Konditionen, wird ebenfalls an vielen Schulen in Paderborn bevorzugt und empfohlen.

Wie funktioniert der Bestellvorgang?
Antwort

Die Geräte werden durch die Eltern über einen für das Reismann-Gymnasium personalisierten Shop der ACS-Group bestellt und finanziert. Das Bestellportal ist eigens für die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler des Reismann-Gymnasiums durch die Eingabe eines Passworts erreichbar.
Das Angebot umfasst folgende Positionen:

  • Apple iPad 10,2“ Wi-Fi 64 GB oder 256 GB in der Farbe spacegrey (9. Generation)
  • Schutzhülle (Tucano Educo oder Tucano Alunno)
  • Eingabestift (Logitech Crayon oder Apple Pencil)
  • Displayschutz
  • Versicherung
  • nachträgliche Registrierung von Bestandsgeräten

Selbstverständlich können die Hülle und der Eingabestift auch über einen anderen Anbieter bestellt werden. Unumgänglich ist jedoch die Bestellung des iPads bzw. die nachträgliche Registrierung eines privaten Bestandsgeräts über diesen Anbieter. Der Displayschutz sowie eine Versicherung sind optional.
Es gibt die Möglichkeit eines direkten Kaufs oder einer 0%-Finanzierung mit dem Partner der ACS-Group, der Santander Consumer Bank. Sie können die Raten zwischen 6 Monaten bis 36 Monaten selbst wählen. Bei dem Apple iPad 10,2“ Wi-Fi 64 GB beläuft sich der monatliche Preis bei einem Ratenkauf von 36 Monaten auf ca. 10 €. Durch dieses attraktive Angebot kann sichergestellt werden, dass jedes Kind, unabhängig der finanziellen Möglichkeiten, mit einem iPad versorgt werden kann. Bei einem Direktkauf wird Ihnen auf das Gerät ein Rabatt von 3% gewährt und an der Kasse abgezogen.
Sollten Sie dennoch Probleme bei der Finanzierung haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Koordinatorin für Digitalisierung, Anna Berg, aberg1@lspb.de, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können.
Nach einem erfolgreichen Bestellvorgang und einer Administrierung durch die Lernstatt Paderborn werden die Geräte gesammelt an die Schule verschickt und zum gegebenen Zeitpunkt gebündelt an die Schülerinnen und Schüler verteilt.

Wie werden die Geräte versichert?
Antwort

Sie haben die Möglichkeit über unseren Anbieter eine Versicherung abzuschließen. Die genauen Versicherungsbedingungen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Bestellportals.
Der Versicherungsschutz umfasst entweder 3 oder 5 Jahre und beläuft sich, abhängig von der Größe des iPads, auf 49 € bis 119 €. Sie entscheiden selbst, ob Sie diese Premiumgarantie bzw. Garantieerweiterung für das Gerät bei der ACS-Group abschließen möchten. Es ist Ihnen überlassen, einen anderen Versicherungsanbieter zu nutzen oder ganz auf eine Versicherung zu verzichten.
Bedenken Sie: Wenn ein anderes Kind das Tablet beschädigt, zahlt die Haftpflichtversicherung des anderen Kindes. Wenn sich das Tablet in einem abgeschlossenen oder überwachten Raum in der Schule befindet, gilt der Versicherungsschutz. Allerdings ist Diebstahl eines Schulgeräts dadurch unattraktiv, dass das Tablet zentral gesperrt und dadurch unbrauchbar gemacht werden kann.

Haftet die Schule im Falle eine Beschädigung oder eines Diebstahls?
Antwort

Nein, das Reismann-Gymnasium haftet nicht, auch dann nicht, wenn das Tablet aus einem Klassenraum gestohlen oder dort beschädigt werden sollte.
Wir tragen mit unserer Hausordnung dafür Sorge, dass die Klassenräume
während der großen Pausen abgeschlossen werden und die Schülerinnen und Schüler von der Lehrkraft in die Pause entlassen werden. Darüber hinaus bieten wir Schließfächer an und sorgen mit den abgeschlossenen iPad-Klassenschränken und dem Verschließen des jeweiligen Schlüssels für größtmögliche Sicherheit, können diese jedoch nicht garantieren.

Welche zusätzlichen Anschaffungen sind voraussichtlich notwendig?
Antwort

Neben einem iPad mit der passenden Hülle OHNE Tastatur und einem Eingabestift benötigt Ihr Kind noch einfache Kopfhörer oder In-Ohrhörer, die vermutlich in jedem Haushalt zu finden sind. Es gibt viele unterschiedliche kostengünstigere Stiftalternativen zum Apple-Pencil. Wichtig ist, dass die Stifte kompatibel zum Apple-Pencil der 1. Generation sind.

Benötigt man noch einen Taschenrechner?
Antwort

Ja, die Fachschaft Mathematik hat sich einstimmig für den Erwerb eines wissenschaftlichen Taschenrechners (Kosten: ca. 20€) ausgesprochen. Die korrekte Nutzung eines Taschenrechners (nicht nur eines digitalen Taschenrechners auf dem iPad) wird nicht nur im Medienkompetenzrahmen des Landes NRW deutlich vorgegeben, sondern auch von den Lehrkräften des Reismann-Gymnasiums im Bereich der Naturwissenschaften als wichtige Kompetenz hervorgehoben.
Allerdings entfällt auf Grund der Taschenrechnermöglichkeiten auf dem iPad der Kauf eines graphikfähigen Taschenrechners für ca. 100 €.

Besteht die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung?
Antwort

Sollten Sie Probleme bei der Finanzierung haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Koordinatorin für Digitalisierung, Anna Berg, aberg1@lspb.de, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Familien, die sich durch die Anschaffung eines Tablets finanziell überfordert fühlen, werden wir in einem diskreten Gespräch Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen. Es ist uns wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler in unserer Schule die gleichen Voraussetzungen haben und somit ab der Jgst. 7 auf ein Tablet zurückgreifen können.

Kontakt

Sekretariat

Telefon:
05251/15497-10 / -11

Fax:
05251/15497 12

E-Mail: reismann(at)paderborn.de

Anfahrt

Reismannweg 2
33100 Paderborn

Datum

19. August 2022

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