Montag, 08.07.19
Alter: 8 Tage
Kategorie: Allgemeines

Wiederbelebungstag der Jahrgangsstufe 8 – „Schüler retten Leben“

Der plötzliche Herzkreislaufstillstand ist die dritthäufigste Todesursache in Industrienationen. Dem soll durch sofortige „Laienreanimation“ begegnet werden. Deshalb beteiligt sich unsere Schule aktiv an der Initiative „Schüler retten Leben“.


Mit Unterstützung unserer Schulsanitäter und deren Ausbildungslehrerin Petra Baehr befassten sich am Freitag (in der vorletzten Schulwoche) die drei Klassen 8a, 8b und 8c erstmals mit einem Kurzprogramm zur Laienreanimation. Dabei wurden das Erkennen des Herzkreislaufstillstandes, Alarmierung des Rettungsdienstes, Herzdruckmassagen, Beatmungen sowie Einsatz eines AED’s vorgestellt bzw. praktisch durchgeführt.

Demnächst sollen Unterrichteinheiten zum Thema „Laienreanimation“ an allen weiterführenden Schulen in Klasse 7 und 8 stattfinden. Ziel der Initiative „Schüler retten Leben“ ist die Anhebung der Laienreanimationsquote in Deutschland durch gezielte Schulung von Jugendlichen.

Verschiedene Studien belegen, dass bereits nach 4-5 Minuten eines Herzkreislaufstillstandes nicht mehr reparable Schäden der Gehirnzellen entstehen. Erfahrungsgemäß treffen die deutschen Rettungsdienste in den meisten Fällen nach acht Minuten ein. Diese acht Minuten gilt es, als Laienersthelfer zu überbrücken. 

Das Reismann-Gymnasium hat übrigens seit Februar 2019 den Status einer Modellschule zur Initiative „Schüler retten leben“.

Unser Foto zeigt den Versuch einer Reanimation anhand einer Übungspuppe während der Schulung am 5. Juli 2019.