Freitag, 23.11.18
Alter: 59 Tage
Kategorie: Allgemeines

Julius Scholz (Abi 2018) berichtet aus Kapstadt

Im Juni 2018 bestand Julius Scholz als Jahrgangsbester (1,3) das Abitur am Reismann-Gymnasium, jetzt meldet er sich aus der Hauptstadt S├╝dafrikas. Dort arbeitet er bis April 2019 bei der Organisation HOPE Cape Town, unter anderem mit HIV-infizierten Kindern im Township und im Marketingbereich der Hilfsorganisation.


W├Ârtlich schreibt Julius Scholz: ÔÇ×Mit viel Vorfreude, aber auch mit einem gewissen Ma├č an Respekt und Demut vor diesem ÔÇ×AbenteuerÔÇť, habe ich mich schnell in meine neue Umgebung eingefunden. Die kleinen Kinder, die ich an drei Tagen in der Woche unterrichte und beim Spielen begleite, sind mir schon ans Herz gewachsen. Bei der Arbeit mit ihnen wird einem sehr schnell klar, wie stark die Unterschiede in Bezug auf Wohlstand, Zukunftschancen, aber auch Bildung zwischen Deutschland und vielen Gebieten in Afrika sind. Dennoch bin ich regelm├Ą├čig von der Offenheit und Lebensfreude der Kapst├Ądter ├╝berrascht.

Kapstadt selbst ist eine unfassbar sch├Âne Stadt, die unter anderem sehr viele Attraktionen wie den Tafelberg, Cape Peninsula und eine lebhafte Innenstadt zu bieten hat. In meiner Freizeit probiere ich viele neue Aktivit├Ąten wie Surfen oder Skateboarden aus und bin auch Teil einer Herren-Basketballmannschaft. Beim Training treffe ich Menschen aus der ganzen Welt und werde, wie geplant, gezwungen, Englisch zu sprechen.ÔÇť

 

Auch mit dem Gr├╝nder der Organisation, Pfarrer Stefan Hippler, ist Julius in Kapstadt schon zusammengetroffen. Wenn er zur├╝ck in Deutschland ist, wird er nicht nur von seinen Erlebnissen ausf├╝hrlich berichten, sondern auch ├╝ber die HOPE-Kapstadt-Stiftung, die ein Ableger der  Deutschen AIDS-Stiftung ist.

 

Das Foto zeigt Julius vor einer Abbildung des ber├╝hmtesten S├╝dafrikaners.