Freitag, 23.11.18
Alter: 21 Tage
Kategorie: Allgemeines

Julius Scholz (Abi 2018) berichtet aus Kapstadt

Im Juni 2018 bestand Julius Scholz als Jahrgangsbester (1,3) das Abitur am Reismann-Gymnasium, jetzt meldet er sich aus der Hauptstadt SĂĽdafrikas. Dort arbeitet er bis April 2019 bei der Organisation HOPE Cape Town, unter anderem mit HIV-infizierten Kindern im Township und im Marketingbereich der Hilfsorganisation.


Wörtlich schreibt Julius Scholz: „Mit viel Vorfreude, aber auch mit einem gewissen Maß an Respekt und Demut vor diesem „Abenteuer“, habe ich mich schnell in meine neue Umgebung eingefunden. Die kleinen Kinder, die ich an drei Tagen in der Woche unterrichte und beim Spielen begleite, sind mir schon ans Herz gewachsen. Bei der Arbeit mit ihnen wird einem sehr schnell klar, wie stark die Unterschiede in Bezug auf Wohlstand, Zukunftschancen, aber auch Bildung zwischen Deutschland und vielen Gebieten in Afrika sind. Dennoch bin ich regelmäßig von der Offenheit und Lebensfreude der Kapstädter überrascht.

Kapstadt selbst ist eine unfassbar schöne Stadt, die unter anderem sehr viele Attraktionen wie den Tafelberg, Cape Peninsula und eine lebhafte Innenstadt zu bieten hat. In meiner Freizeit probiere ich viele neue Aktivitäten wie Surfen oder Skateboarden aus und bin auch Teil einer Herren-Basketballmannschaft. Beim Training treffe ich Menschen aus der ganzen Welt und werde, wie geplant, gezwungen, Englisch zu sprechen.“

 

Auch mit dem GrĂĽnder der Organisation, Pfarrer Stefan Hippler, ist Julius in Kapstadt schon zusammengetroffen. Wenn er zurĂĽck in Deutschland ist, wird er nicht nur von seinen Erlebnissen ausfĂĽhrlich berichten, sondern auch ĂĽber die HOPE-Kapstadt-Stiftung, die ein Ableger der  Deutschen AIDS-Stiftung ist.

 

Das Foto zeigt Julius vor einer Abbildung des berĂĽhmtesten SĂĽdafrikaners.