Donnerstag, 11.05.17
Alter: 76 Tage

Achtklässler sammeln spontan über 500 Euro für Peru

Bei einer spontanen Aktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Peru sammelten Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c in der Paderborner Innenstadt insgesamt 509,60 Euro.


Das Geld wird für die Versorgung des Westfalia Kinderdorfes in einem Stadtteil von Lima benötigt, mit dem das Reismann-Gymnasium seit längerer Zeit freundschaftlich verbunden ist.

Die außergewöhnlich starken Regenfälle hatten in den vergangenen Wochen in den Andenregionen Perus mit Überschwemmungen und Schlammlawinen zu katastrophalen Zuständen geführt. Das Westfalia Kinderdorf war zeitweise von der Außenwelt abgeschlossen, da die Zufahrten schwer beschädigt und die Brücken über den Fluss Lurin fast eingestürzt waren. Um der kompletten Isolation vorzubeugen, mussten Lebensmittel zu extrem gestiegenen Preisen beschafft und gebunkert werden.

Finanzielle Unterstützung zur Vorratshaltung und für die nachfolgenden Reparaturarbeiten wird weiterhin dringend benötigt. Deshalb sind Spenden von deutschen und anderen Partnern sehr hilfreich.

Die partnerschaftlichen Beziehungen der „Reismänner“ zum Aldea Infantil Westfalia Kinderdorf in Cieneguilla werden besonders von der Fachschaft Kunst unter Federführung von Kunstlehrerin Uta Fischer-Latzel gepflegt. Die Klasse 8c hatte im Unterricht über die aktuellen Sorgen der peruanischen Freunde gesprochen und sich dann zur Unterstützung entschlossen.

Auf dem Foto sehen wir einen Teil der Klasse 8c. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Spenden-Bereitschaft vieler Paderborner Bürger.