Dienstag, 08.01.19
Alter: 43 Tage
Kategorie: Allgemeines

Vivien Kirsch (Abi 2018) berichtet aus Shenzhen (China)

Im Juni 2018 bestand Vivien Kirsch (20) das Abitur am Reismann-Gymnasium, jetzt meldet sie sich aus der chinesischen Millionenstadt Shenzhen im Süden Chinas. Dort arbeitet Vivien als Au-Pair in chinesischen Familien, betreut und unterrichtet chinesische Kinder (auf Englisch) und vertieft täglich ihre eigenen Chinesisch-Kenntnisse.


Nach knapp vier Monaten hat Vivien die Familie gewechselt. Jetzt unterstützt sie einen achtjährigen Jungen in einer Familie, in der nur Chinesisch gesprochen wird. Wenn alles wie geplant läuft, wird sie zwei Monate in dieser Familie bleiben und anschließend an der Uni von Shenzhen ein Semester lang einen Sprachkurs besuchen. Außerdem schreibt Vivien:

 

„Der Winter geht hier (im Dezember) schon zu Ende, heute haben wir 21°, was sehr angenehm ist. Die Stadt Shenzhen ist total modern und für chinesische Standards auch sehr grün. Es gibt hier so viel zu sehen und zu tun, bisher habe ich echt nur einen Bruchteil der Stadt gesehen. Meistens erkunde ich die Stadt mit den anderen Au Pairs. In der Agentur sind im Moment etwa 35 Au Pairs aus allen möglichen Ländern, vor allem viele aus Deutschland und Mexiko.

Im Großen und Ganzen bin ich total froh hier zu sein, es ist einfach eine einmalige Erfahrung. Es gibt so viele Vorurteile über China und die Chinesen, aber der Großteil der Leute ist freundlich und freut sich, wenn ein Ausländer ein bisschen Chinesisch kann. An das Essen muss man sich am Anfang ein bisschen gewöhnen, (ja, es gibt jeden Abend Reis, und Hühnerfüße sind hier auch sehr beliebt) aber vieles schmeckt auch echt gut.

Bisher ist meine Zeit hier richtig schnell vergangen, von meinen neun Monaten hier sind schon fast vier um und ich bin mir sicher, die nächsten werden genau so schnell vergehen.“

 

Auf dem Foto sieht man Vivien Kirsch (hinten in der Mitte) in Shenzhen mit chinesischen MĂĽttern und Kindern.