Donnerstag, 02.04.20
Alter: 97 Tage
Kategorie: Allgemeines

Skialpine Ausbildung kurz vor „Corona“

Insgesamt 64 Mädchen und Jungen unserer Klassen 7a, b und c hatten das Glück, noch kurz vor der Corona-Schulschließung ihre achttägige Skifahrt in den österreichischen Alpen ausgiebig genießen zu können. Mittlerweile haben alle die vierzehntägige Quarantäne, die ihnen danach auferlegt worden war, gesund überstanden.


Bei reichlich Schnee und bestem Wetter lernten die Jugendlichen mit Unterstützung ihres achtköpfigen Skilehrerteams den richtigen Umgang mit den wachsglatten Sportbrettern und erlebten dabei die faszinierende Bergwelt des Skigebiets Hochkrimml/Gerlosplatte im Grenzgebiet zwischen Tirol und Salzburger Land.

Untergebracht war die Gruppe im Jugendgästehaus Gerlosplatte. Zum Programm gehörte nicht nur der abendliche Unterricht im Skipistenverhalten und Umweltschutz, sondern auch eine Fackelwanderung und eine Apres Ski Party. Seit vielen Jahren ist diese Art der „skialpinen Ausbildung“ aller Siebtklässler ein fester Bestandteil der NRW-Sportschule Reismann-Gymnasium.

Über ihre persönlichen Eindrücke schreibt dazu die Schülerin Janne Ovelgönne aus der 7b:

„Klassenfahrt, das ist immer so eine Sache zwischen Spaß und Schule, aber wie man so schön sagt: „Gegensätze ziehen sich an“, wie auch auf Klassenfahrt. Wir hatten Spaß, schlossen Freundschaften und hatten Liebesdramen, aber auch Streit, Stress und Nervenzusammenbrüche, aber im Großen und Ganzen war es fantastisch. Ein typischer Tag begann um 7 Uhr morgens damit, dass wir von den Lehrern mit Musik geweckt wurden, was eigentlich ganz lustig war, nur leider hatte man dann den ganzen Tag einen Ohrwurm von dem Lied. Wir machten uns fertig und gingen runter zum Frühstück. Ob das Essen lecker war, darüber kann man sich streiten, aber Essen bekamen wir auf jeden Fall. Nach dem Essen sind wir Skifahren gegangen, indem wir in die Gruppen Experten, Fortgeschrittene und Anfänger eingeteilt wurden. Nach dem Skifahren gab es Mittagessen und eine Stunde Freizeit, die wir mit Wahrheit oder Pflicht spielen, reden oder einfach chillen verbracht haben. Danach sind wir wieder auf die Piste gegangen, um Ski zu fahren. Um Punkt 17 Uhr fand der Theorieunterricht für ca. 45 Minuten statt. Zwischen Theorie und Abendessen hatten wir wieder Freizeit, genauso wie nach dem Abendessen. Um eine bestimmte Uhrzeit, die nach unserem Verhalten ausgemacht wurde, mussten wir auf unseren Zimmern sein, die sogenannte Zimmerruhe und 30 Minuten später kam die Bettruhe, zu der wir schlafen mussten. Das Haus, in dem wir lebten, war eine Baustelle, was aber nicht schlecht war. Wir lebten auf achter Zimmern mit einer Dusche, wodurch abends immer Probleme auftraten, wer zuerst duschen durfte. Ansonsten hatten wir auf der untersten Etage Trampoline mit einer Schnitzelgrube, während eine Skaterbahn und eine Kletterwand noch gebaut wurden. Außerdem gab es Kicker, Tischtennisplatten, den Kiosk und Hängematten überall.

Durch diese Klassenfahrt ist unsere Stufe zusammengewachsen und alle hatten viel Spaß!“