Grundidee der Sporthelferausbildung

Die Sporthelferausbildung richtet sich an Schülerinnen und Schüler vor allem der Klasse 9, die Sport- und Bewegungsangebote in der Schule und/oder im Sportverein organisieren, betreuen und durchführen wollen.

Die Sporthelferausbildung ist mit der Gruppenhelfer-I-Ausbildung gleichgesetzt, die für Sportvereinsmitglieder vom Landessportbund NRW angeboten wird, und ist somit die erste Qualifikation auf dem Weg der Übungsleiter- bzw. Trainerausbildung.

Die Konzeption für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Sporthelferinnen und Sporthelfern des Landessportbundes NRW liefert den strukturellen Rahmen für die Sporthelferausbildung am Reismann-Gymnasium, die das spezifische Schulprogramm einer Sportschule nicht nur ergänzt, sondern vielmehr profilschärfend weiterentwickelt.

In der ca. 35 Std. umfassenden Ausbildung können die Schülerinnen und Schüler die Befähigung erlangen, selbstständig eine AG zu leiten, sportliche Angebote in den Pausen bzw. über Mittag zu betreuen, Lehrer bei sportorientierten Projekten, Wandertagen oder Schulfahrten zu unterstützen und bei der Organisation und Durchführung von Schulsportfesten und -wettkämpfen zu helfen sowie ggf. auch im heimischen Sportverein Gruppen zu leiten, aber nicht zuletzt das Schulleben an "ihrem" Reismann-Gymnasium aktiv mitzugestalten.

Im Anschluss an die Ausbildung erhält jeder Absolvent eine offizielle Bescheinigung vom LSB NRW.

Das Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und -helfer wird ferner auf dem Schulzeugnis dokumentiert und kann so auch auf beruflicher Ebene die Entwicklung des Schülers positiv beeinflussen."