Schulsanitätsdienst

Was macht der Schulsanitätsdienst im RGP?

Er leistet in der Schule in Notfällen Erste Hilfe, kümmert sich um kranke Schüler, dokumentiert die Hilfeleistung, ist für die Überprüfung und Ergänzung der Verbandsmaterialien zuständig, achtet auf Gefahrenquellen in der Schule und hilft bei ihrer Beseitigung. Er sichert Veranstaltungen der Schule wie Sportfeste oder Wandertage ab. Kurzum: Er sorgt für mehr Sicherheit in der Schule.

Wer kann Schulsanitäter/-in werden?

Alle Schüler/-innen ab der 8. Klasse, die eine Erste-Hilfe-Grundausbildung (acht Doppelstunden) abgeschlossen haben und sich für Erste Hilfe und ggf. medizinische Themen interessieren.

Wie viel Zeit nimmt der Schulsanitätsdienst in Anspruch?

Der Schulsanitätsdienst wird in Form einer Arbeitsgemeinschaft am Reismann-Gymnasium angeboten. Regelmäßige Treffen sind also Pflicht. Die Erste-Hilfe-Ausbildung zu Beginn findet an zusätzlichen Terminen statt. Dazu kommt der – über einen Plan geregelte – regelmäßige Bereitschaftsdienst in den Pausen im Sanitätsdienstraum. In Notfällen sind erfahrene  Schulsanitäter die ganze Unterrichtszeit über die sog. Handybereitschaft erreichbar und sichern so ein schnelles Erreichen des Unfallortes. Sie kümmern sich dann am Unfallort um die Verletzten oder Erkrankten, veranlassen gegebenenfalls die Alarmierung des Rettungsdienstes und leisten Erste Hilfe. Anschließend wird der Einsatz für eventuelle Versicherungsfragen dokumentiert.

Was hat die Schule davon?

Schulsanitäter/-innen sind darin ausgebildet, Gefahren zu vermeiden. Passiert doch etwas, sind sie sofort zur Stelle, helfen kompetent und verringern so die Unfallfolgen. Darüber hinaus werden im Schulsanitätsdienst Menschlichkeit, Hilfeleistung und Toleranz trainiert, was wiederum das soziale Klima der Schule positiv beeinflusst.

Die Schule unterstützt ihren Sanitätsdienst. Sie stellt einen geeigneten Raum für die Versorgung der Verletzten sowie das notwendige Verbandszeug bereit. Außerdem sorgt Frau Baehr, die Ausbildungs- und Kooperationslehrerin zum DRK , dafür, dass alle Schulsanitäter regelmäßige Übungen durchführen und an Schulungen (z.B. die Ersteinweisung des AED) teilnehmen.

Und sonst?

Die Schulsanitäter des Reismann-Gymnasiums haben in der Vergangenheit erfolgreich mehrere Blutspendeveranstaltungen mit dem DRK in der Schule organisiert.

Im Mai 2008 konnten einige der Schulsanitäter in Kooperation mit dem ASB Paderborn an einer Notfallübung (Thema „Grillunfall“) als Verletztenstatisten teilnehmen. Diese Übung hat bis heute einen nachhaltigen Eindruck bei den Beteiligten hinterlassen.

Außerdem nimmt jedes Jahr ein Team des SSD an einem Erste-Hilfe-Wettkampf teil, den das DRK in Münster bzw. in Salzkotten ausrichtet. Bei solchen Veranstaltungen erhalten die Schulsanitäter durch realitätsnahe Fallübungen und Rollenspiele einen besonderen Einblick in die Erste Hilfe. 

Neben den Einsätzen in der Schule übernehmen die Schulsanitäter auch oft die Erste-Hilfe-Betreuung bei Sportveranstaltungen (Schultriathlon Paderborn, Talentiade Paderborn, Schullandesmeisterschaften Basketball, Schullandesmeisterschaft Leichtathletik u.a.).

Einige unserer Schulsanitäter unterstützen auch die Ausbildungslehrerin Frau Baehr bei den praktischen Übungen der Grundausbildung und bei den Ausbildungseinheiten der Minisanitäter. Dabei bekommen die Jüngsten der Schule (Kl.5 und 6) einen verkürzten, aber wichtigen Eindruck der Ersten Hilfe.

Der Spaß kommt bei den Schulsanitätern auch nicht zu kurz. Regelmäßig treffen sich die Schulsanitäter und die geladenen Ex-Sanis (ehemalige Schulsanitäter), um z.B. nach den Sommerferien gemeinsam zu grillen oder am Tag der offenen Tür gemeinsam zu frühstücken.